Was an dieser Stelle zu wenig zur Sprache kommt, ist die Perspektive der Betroffenen selbst. Sie tauchen in Statistiken auf, in Fallbesprechungen, in Pressemitteilungen — selten in eigener Stimme. Diese Leerstelle gehört adressiert.
Es gibt Themen, bei denen sich die Branche schwer tut, eine geschlossene Position zu finden. Das ist kein Mangel, sondern ein Hinweis auf die Komplexität des Feldes. Wer einfache Antworten verspricht, hat das Problem nicht verstanden.
Der inhaltliche Aufruf zur Einreichung von Beiträgen läuft noch bis Ende des kommenden Monats. Erwartet werden insbesondere Praxisbeiträge aus kleineren Trägern, deren Stimmen auf Fachtagungen oft unterrepräsentiert sind.
Veranstalterin ist die Bundesarbeitsgemeinschaft, die mit der Tagung an eine Tradition anknüpft, die seit den 1970er Jahren regelmäßig stattfindet. Wer einmal dort war, kommt in der Regel wieder — auch wegen der Vernetzungsabende.
Die Anmeldung ist ab sofort möglich. Studierende und Beschäftigte freier Träger erhalten reduzierte Tagungsgebühren. Eine Online-Teilnahme ist für die Plenumsveranstaltungen vorgesehen, nicht jedoch für die Workshops.

